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Der virtuelle Online-Desktop ist da! (2)

19 June 2007 16 Kommentare

Nach dem kurzen Artikel über Online-Applications, der scheinbar viele inspiriert hat, kommt nun ein noch kürzerer Artikel über den virtuellen Desktop.

EYEOS geht noch viele Schritte weiter hin zum virtuellen Desktop. Alle gewöhnlichen Office-Anwendungen sind integriert.

- Emails schreiben (das einbinden von externen Clients oder den Seiten von Email-Anbietern wäre auch noch eine Idee.)

- Word

- Standart Office Anwendungen

- Kalender

- Ordner, Speicherfunktion

- System, Netzwerk-Zugriff

- Oberfläche, Trash

- Contacts

- Feeds / Reader

- Games

Und wer jetzt noch Bilder bearbeiten muss (Grafiker, Designer…) kann sich an Graphita setzen. Ein web-basiertes Live Studio zur Bildbearbeitung. Vorgegebene Objekte und Fotobearbeitung sind seine Kernanwendungen.

Protopage hab ich ja schon vorgestellt, das einbinden von Videos, sogar Sammlungen anlegen und “Haustiere” wachsen lassen ist eine tolle Idee.

Zusatz: https://desktopondemand.com/

Zusatz 2: Eine gute Sammlung an Links zum Thema Online-Grafikbearbeitung bietet Pierreomarie hier.

16 Kommentare »

  • said:

    Der virtuelle Desktop ist eine gute Idee. Aber was mache ich, wenn die Verbindung ins Internet gestört ist? Ich schau da lieber noch eine Weile zu und nutze weiter mein MS Office…

  • (author) said:

    Matthias hat da schon einen starken Kritikpunkt gefunden, der ein oder andere kennt das Problem beim Artikel online schreiben und Daten verlieren.

    Ich schreibe nur parteiisch :)

    Dieses EyeOS ist trotzdem toll, vielleicht werden ja Funktionen a lá ständige Speicherung der Daten auf dem Server untergebracht.

  • said:

    Beim EyeOS und anderen ähnlichen Systemen geht es in erster Linie nicht darum, dass man komplett auf einen konventionellen Offline-Rechner verzichtet. Das Ziel ist eher eine “Homebase”, ein ruhiger und sicherer Hafen für das Notwendigste. Wenn man bei Freunden ist, oder auf Arbeit, oder in einem Internet-Café, will man manchmal auf eigene Dateien auch Zugreifen können. Und das bietet uns EyeOS. Also ist die Frage “Was mache ich, wenn das Internet down ist?” viel weniger wichtig als “Was mache ich, wenn Internet da ist, aber ein eigener Rechner fehlt?”

  • said:

    Hier gibts noch ganz aktuell was zum Thema:
    http://www.readwriteweb.com/archives/web_office_suite_comparison.php

  • said:

    Kann es sein dass der Feedreader bei EyeOs noch nicht richtig funktioniert? Bei mir klappts nämlich leider nicht…

  • (author) said:

    Feedreader ist noch nicht ausprobiert.

    Thema Sicherheit und Haftbarkeit ist noch nicht geklärt.

    Wenn ich an Leo anknüpfe fällt mir ein, dass bei einem Heim-PC so einiges die Daten zerstören kann was bei einer Server-Version nicht passiert. Von Café bis zum Kind und Billigfestplatten gibts da ne Menge.

  • said:

    Den Feedreader habe ich auch nicht zum laufen bekommen.

  • said:

    Ich möchte meinen Desktop nicht im Internet ausbreiten…

  • (author) said:

    Schade mt dem Reader…

    An LittleAndy: kein Online-Desktop aber ein öffentliches Online-Tagebuch?

  • said:

    Jupp. Das ist erstens anonym, zweitens überlege ich mir ganz genau, was ich da reinstelle – nämlich vor allem keine persönlichen Unterlagen.

  • (author) said:

    Zum Glück funktioniert die Kommunikation über den Online-Desktop ähnlich wie bei Emails :)

    Und das ein Server besser gesichert ist als 99% der Heim-PCs ist auch kein Geheimnis, oder doch?

  • said:

    Hm. Emails sind prinzipiell nur dann sicher, wenn sie verschlüsselt werden. Aber gut. Was den Online-Desktop angeht: letztlich kommt es darauf an, wo die Daten gespeichert sind, und wer darauf zugreifen kann. Befindet sich der Online-Desktop auf meinem eigenen Server, scheint mir das sogar halbwegs gewährleistet zu sein :-) insofern würde ich für den Fall meine Kritik zurücknehmen. Anders sieht es halt bei gehosteten Servern oder ähnlichem aus, wenn ich das richtig verstanden habe.

  • (author) said:

    Nicht-Verschlüsselte Emails?? Dafür hat doch jeder so en kleines Häckchen, sogar unter Windows ist das bekannt.

    Die Server sind schon fremd gehostet, eine eigene Version ist natürlich eine Idee die man fortsetzen sollte.

    Wie in manch anderen Posts muss ich wieder sagen: In 8 jahren ist der Ansatz des “Alles online Desktops” Standart.

    Nochmal zur Sicherheit: Bei Amazon o.ä. hinterlegen Mio Leute ihre sensibelsten Daten, da wäre ein Online-Desktop, gehostet von Amazon doch viel unsensibler aus Sicht der Datensicherheit.
    Das muss ich nochmal alles als genau recherchierten posten.

  • said:

    Nanana, das Verschlüsseln der E-Mails ist schon eine ziemlich komplizierte und frickelige Angelegenheit. Es gibt zwei Sachen, die müssen gewährleistet werden – die Sicherheit, dass die E-Mail tatsächlich von dem Absender kommt, und die Sicherheit, dass Unbefugte diese E-Mail nicht mitlesen können. Es werden asymmetrische Verschlüsselungsverfahren eingesetzt, die zu verstehen jenseits von Fähigkeiten von Otto-Normalverbraucher liegt. Das Problem dabei ist – die Mechanismen sind bei keinem einzelnen E-Mail-Client standartmäßig integriert, die Schlüssel muss man sich selber erstellen und sich meistens auch darum kümmern, dass diese auch anerkannt werden. Anders geht’s aber leider nicht. Ich benutze GnuPG mit einem 256-Bit-DSA-Schlüssel. Die Schlüssel werden über einen Keyserver der Öffentlichkeit bereitgestellt. Ich weiß nicht, was ihr dazu sagen würdet, aber ich würde mir den Kack nicht nochmal antun wollen, ehrlich ;-)

  • (author) said:

    @Leo Mein Outlook hat diesen schicken Hacken: Verschlüsselung ja, nein. Das ist doch für einen Nicht-Programmierer schön zu verstehen.
    Das die Sicherheitseyperten wie du überhaupt im Netz sind ist ja schon ein wunder.
    Hast du den heise.de Artikel von heute gelesen:
    Vista sicherer als OS und Linux
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/91573

    An wen ich da alles denken musste :)

  • Brandkraft Online-Marketing » Der Online-PC: alle Tools, alle Links (CT berichtete) said:

    [...] gibts ein paar alte Berichte von mir zum Online-Desktop, zu Online-Bearbeitungssoftware und Startseiten/SN [...]

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