60% der Web2.0 Firmen werden pleite gehen – noch zu wenig?

60% der Web2.0 Firmen werden Pleite gehen.

Nur zehn Prozent der bereits gestarteten Enterprise-2.0-Projekte werden ein Erfolg, prognostiziert der Hochschullehrer; 30 Prozent dümpelten so vor sich hin, und 60 Prozent dürften als Fehlschlag enden. Dafür führt McAfee fünf Gründe an:

1. Eine neue Technik muss zehnmal besser (leichter zu bedienen) sein als die alte, um sie zu ersetzen.

2. Es wird zu häufig versucht, den Plattformen fremde Strukturen überzustülpen.

3. Die persönlichen Vorteile wiegen den Aufwand nur selten auf.

4. Es fehlen Anreize, mit denen die Mitarbeiter zur Teilnahme bewogen werden können.

5. Die Unternehmenskultur ist häufig noch nicht so weit entwickelt.“ (Quelle)

Meine Meinung:

1. 10 mal besser, das klingt jetzt leicht übertrieben. Ist ein Programm doppelt so gut (2x), dann überlegt man sich das schon recht intensiv.

2. Wenn die Strukturen gut sind?

3. korrespondiert ja mit 1. persönliche Vorteile sind bei 10x besser wohl da

4. Gibt’s doch tolle case studies: wie google z.B. die Mitarbeiter wetten lässt , sie unten.

5. Bei Enterprise 2.0 Projekten? hä..

Meine Top 7 warum Enterprise 2.0 Projekte scheitern können:

Finanzielle Engpässe, kein Monetarisierungsmodell, keine Strategie, keine Partner/schlechte Vernetzung, kein Mehrwert für den Kunden, schlicht kein Produkt was Geld wert ist und auch keine Werbekunden anlockt, überschreiten der kritischen Masse zu schwierig, zu hohe Markteintrittbarrieren durch vorhandene Lösungen.

 

 

“To encourage well-connected employees to post ideas to the wiki, managers at the company examined its internal e-mail system to identify key staffers with wide social networks within it. They then encouraged these employees to post suggestions about improving the company’s processes. Identifying thought leaders and promoting their participation boosted the number of contributions and improved the quality of the postings. Other companies strive to make collaboration fun: at Google, for instance, employees place online bets on the likelihood that particular ideas will be adopted. Intuit uses a rotation program that invites selected staffers to contribute to the company’s internal online dialogues. Managers should also consider taking a page from video sites by tapping the power of tools that let users share relevant content easily. Likewise, companies should make sure that their employees can access collaborative tools with a minimum of bureaucratic hassle.”

Posted on September 20, 2007 in Web 2.0

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Response (1)

  1. Hans-Martin Aurich
    September 25, 2007 at 00:46 ·

    Ich meine Inhalte und echter Mehrwert sind dauerhaft das Wesentliche.
    Nach meinen Beobachtungen ist 80% heiße Luft die von einer nach der anderen Seite geschoben wird. …da ist die Prognose 60% Pleite doch ganz optimistisch…

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