SEO-Trainees stellen vor: Cempers Link Research Tools

seo-trainee-brandkraftDie Link Research Tools von Cemper.com sind jetzt in aller Munde, doch außer Sören Eisenschmidt hat bisher kaum jemand darüber berichtet. Somit waren wir hellauf begeistert, als Norman uns von SEO-trainee.de vorschlug, auf seinem Blog einen Testbericht samt Video darüber zu posten.

Wir machten uns also auf in die eher unbekannte Welt der SEO-Trainee-Backlinks mit der Hoffnung, dass uns das Tool doch ein bisschen mehr Licht ins Dunkle bringen möge. Die Learnings und Erfahrungen, die wir dabei gesammelt haben, würden wir nun gerne an euch weitergeben.

Alle Link Research Tools im Überblick

Insgesamt besteht das Backlink-Tool von Cemper aus 8 verschiedenen Werkzeugen, die alle in unterschiedlichen Sub-Disziplinen glänzen …

Das Backlink & Anchor Text Tool kann als Basiswerkzeug verstanden werden. Hiermit können grundlegende Eigenschaften über die Backlink-Struktur der eigenen Website abgefragt werden. Somit erfährt der Nutzer beispielsweise, aus welchem Themenbereich die meisten Linkgeber stammen, wie viele Backlinks und welchen PR sie besitzen, wie es um ihre Social-Media-Beliebtheit steht und vieles vieles mehr.

Um zu testen, wie es mit der eigenen Linkstruktur im Vergleich zu dem eines starken Wettbewerbers aussieht, gibt es den Competitive Landscape Analyzer. Auch hier hat man die Möglichkeit, sich in verschiedensten Disziplinen mit seinem „Marktbegleiter“ zu messen. Je nach Link Research Tool-Account können dabei bis zu acht Vergleichsparameter herangezogen werden.

Wer neue Backlinks generieren möchte und deshalb Informationen darüber braucht, welche starken Backlinks die Wettbewerber haben, dem können gleich zwei Tools, das Common Backlinks Tool wie auch das Missing Links Tool aushelfen. Beim ersten Tool werden jene Backlinks angezeigt, über die mindestens zwei Konkurrenten verfügen. Wenn man es also schafft, diesen Backlink-Quellen auf die Spur zu kommen und sich dort ebenfalls einen Backlink zu schnappen, dann kann man den zwei anderen einen wesentlichen Schritt voraus sein: Man hat im Idealfall nicht nur ihre wichtigsten Backlinks, sondern auch noch seine eigenen dazu. Das Missing Links Tool funktioniert ähnlich. Nur reicht hier ein Wettbewerber aus, um die Links angezeigt zu bekommen, die einem selber fehlen.

Sehr strategisch lässt sich auch noch das Common Outbound Links Tool einsetzen. Damit werden nämlich Websites aufgedeckt, zu denen die Mitstreiter verweisen. Wenn man es schafft, von diesen Seiten Backlinks zu bekommen, verlinken starke Wettbewerber automatisch auf einen selber. Nicht schlecht, oder?

Dann gibt es noch das Juice Tool, das starke Domains zu den verschiedensten Suchbegriffen aufzeigt und das Strongest Subpages Tool, mit dem man seine stärksten Unterseiten identifizieren kann.

Seiten, die auf der Domain nicht mehr erreichbar sind, aber dennoch über Backlinks verfügen, werden mit dem Link Juice Recovery Tool enttarnt. Man kann dann für sich die Entscheidung treffen, ob man zu der alten, „toten“ URL eine Unterseite mit neuem Content oder einfach eine Weiterleitung auf eine andere URL anlegt. In jedem Fall gehen starke Backlinks, die vielleicht schon über Jahre gewachsen sind, nicht verloren.

Ein weiteres sehr interessantes Feature sind die Link Alerts. Grundidee dahinter ist es, dem Nutzer jede Woche (bei Wunsch per Mail) die neuesten Backlinks zu präsentieren. Er kann dann den Linkgeber kontaktieren und ggf. eine Abänderung des Anchor Textes anregen. Auch könnte es von Vorteil sein, Alerts auf Konkurrenz-Domains zu setzen. So erfährt man stets über potenzielle Backlinkgeber-Quellen, wo der Mitstreiter schon gute Vorarbeit geleistet hat und deshalb das Absahnen eines neuen Links leichter fallen müsste.

Funktionalität

Was die Funktionalität anbelangt, so sollte gesagt werden, dass ein bisschen Eingewöhnungszeit unabdingbar ist. Alle Tools verfügen über sehr viele Abkürzungen, die erst einmal „übersetzt“ werden müssen. Damit ihr dieses Problem nicht habt, haben wir dazu ein kleines Video erarbeitet. Seht selber:

Preise und Konditionen

Auch die Preise sind ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, ob man sich für ein SEO-Tool entscheidet oder nicht. Cemper.com (Link: http://www.linkresearchtools.com/products-overview/) bietet insgesamt 3 Pakete an. Für Einsteiger, die das Tool erst einmal in Ruhe testen möchten, gibt es den sogenannten „Daypass“. Mit 20 Euro stehen einem dann 72 Stunden zur Verfügung, in denen das Tool auf Stärken und Schwächen überprüft werden kann. „Experts“ zahlen 130 Euro im Monat und „Superheros“, die neben dem üblichen Zugriff auf alle Tools noch Branding- und Report-Optionen haben, sind mit 280 Euro/Monat dabei.

Die Tools im Praxistest – Unsere Sonnen- und Schattenseiten

Jetzt fehlen nur noch unser Testbericht und das Fazit. Beim Prüfen der verschiedensten Tools ist uns sehr viel Positives, aber auch der eine oder andere Negativ-Punkt aufgefallen.

In die Kategorie der positiven Details fällt definitiv die Tatsache, dass das gesamte Tool wirklich sehr umfangreich und zukunftsorientiert ist. Vor allem die Elementen aus dem Bereich Social Media greifen einen Future-Trend auf und erlauben somit eine rechtzeitige Berücksichtigung von Tweets, FB-Likes etc. bei der Bewertung von Backlinks. Des Weiteren ist der Benchmarking-Gedanke, also das Vergleichen der eigenen Domain mit den stärksten Wettbewerbs-Domains, in jedem Tool präsent. Auf diese Weise können sehr viele Optimierungspotenziale erkannt werden, die einem beim bloßen Betrachten der eigenen Homepage gar nicht auffallen würden.

Wenn wir unsere persönlichen Highlights definieren müssten, so würden wir uns zum einen für das Backlink and Anchor Text Tool entscheiden. Dieses ist in seinem Detail-Reichtum einfach einzigartig. Zum anderen seien das Common Backlinks und das Missing Links Tool genannt, mit denen sich wunderbar neue Backlink-Quellen entdecken lassen.

Die vom Grundkonzept her sehr interessanten Alerts sind bei uns im Praxistest jedoch leider negativ aufgefallen. Fast alle für die letzten Tage angezeigten Backlinks fielen nicht in den besagten Zeitraum und waren auch nicht vollständig. Vielleicht ist dieses aber nur ein generelles Problem, wenn man einen Alert neu startet. Daher besteht noch Hoffnung, dass die Daten in den nächsten Wochen genauer werden. Weitere kleinere Schwachpunkte sind die bereits genannte Anfangs-Komplexität und die nicht ganz niedrigen Preise.

Fazit

Alles in einem ist das Link Research Tool aber unbedingt zu empfehlen. Das Testen hat uns von SEO-Trainee nicht nur viel Spaß gemacht, sondern wir konnten auch einige interessante Learnings daraus ziehen.

Bis bald

Philipp und Kerstin von SEO-trainee.de

SEO-Trainee.de

Der Blog SEO-Trainee.de ist ein Projekt der SEO Trainees von der wirkungsvoll GmbH . Seit Mai 2010 dabei, versuchen die Trainees auf ihrem Blog das gelernte weiterzugeben und sich in der SEO-Branche einen Namen zu machen. Er richtet sich deshalb in erster Linie an Einsteiger, aber auch Profis bietet er die eine oder andere SEO-Neuigkeit. Zuletzt veröffentlichte Trainee Marina einen spannenden Rückblick ihrer Erfahrungen auf der SEO Campixx am vergangenen Wochenende.

Posted on March 23, 2011 in Headline, Online Tools, SEO, Social Media

Responses (8)

  1. Norman
    March 23, 2011 at 16:10 ·

    Kommentarfunktion funktioniert nicht…Ahhh

  2. Konstantin
    March 23, 2011 at 18:08 ·

    super spannend!

  3. okseo
    March 25, 2011 at 13:47 ·

    Mensch das hört sich ja richtig interessant an :-)) Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und den Blick unter die Haube von dem Tool. Werde wohl mal so einen Day Pass nutzen.

  4. André
    April 3, 2011 at 20:04 ·

    Scheint ein echt gutes und durchdachtes Tool zu sein. Vorallem die Berücksichtigung des social media marketing.

    Aber 20 Euro für eine drei Tage eine Trialversion? Erscheint mir doch ziemlich extrem!

  5. Philipp
    April 7, 2011 at 13:12 ·

    Hallo André, vielen Dank für deinen Kommentar. Natürlich ist es immer schön, eine Trialversion kostenlos zu bekommen. Verglichen mit der Arbeitszeit, die man investieren müsste, wenn man sich all die Daten mit kostenlosen Tools zusammensammeln wollte, die einem hier nach wenigen Klicks präsentiert werden, sind 20 Euro allerdings wirklich fast geschenkt.

  6. Mathias Flensburg
    May 17, 2011 at 11:11 ·

    Hallo zusammen,

    danke für den Beitrag, ich finde 20,- echt okay und angemessen. Schließlich bekommt man ein gutes tool und kauft durch den Test nicht die Katze im Sack.

  7. Oliver
    May 26, 2011 at 11:18 ·

    Ich habe das Tool getestet. Im Großen und Ganzen ist das Tool O.K.
    Jetzt fand ich auch ein weiteres Tool und vermutlich werde ich es mir auch für die eigenen Angela Backlink-Listen anschaffen, es gibt wohl kein Trial, schade. Das ist das Tool:
    http://www.seo-backlink-finder.com

  8. vanvox
    January 18, 2012 at 13:52 ·

    Ich habe nun auch den Quick Account der Link Research Tools getestet und fand die Tools sehr gut. Hier mein Bericht dazu http://www.vanvox.de/die-link-research-tools-mein-quick-account/2715/.

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