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Kindle versus Iphone

9 August 2008 3 Kommentare

Über Amazon´s kindle habe ich schon geschrieben, das Iphone kennt jeder. Wenn man beider vergleicht ergibt sich laut svinsider keine Daseinsberechtigung für das Kindle.

Warum: Mit den neuen Apps ist das Iphone ein vollwertiger Reader (ok, noch ein ganz bischen größer könnte das Display sein, auch an der Pixeldichte kann man noch drehen, wenn auch schon hoch). Das kindle hat unverständlicherweise ein monochromes Display, auch der Download soll lange dauern. Mit den hier genannten Applications wie z.B. NYTimes offline reader, rss oder aus ein ist das Iphone bestens gerüstet für das -kurzweilige- lesen.

Trotzdem will Amazon offenbar den Reader in Deutschland auf den Markt bringen lese ich hier und hier. Die Frankfurter Buchmesse im Oktober soll der Veröffentlichungsort sein – Das Publikum dort wird sicher eher Gefallen an dem S/W-Display in Zeitungsoptik finden als am bunten Iphone.

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3 Kommentare »

  • Blog über Amazon Kindle und Ebooks said:

    [...] jetz schon häufiger gelesen, dass man auf den Amazon Kindle verzichten kann, wenn man ein IPhone sein eigen nennen kann. Bis [...]

  • marcus said:

    Kindle und iPhone zu vergleichen ist nicht sehr hilfreich, um die Marktchancen in D und der EU abzuschätzen. Beim Kindle geht es primär um das Lesen und Erhalten von Texten. Dafür ist das iPhone der totale Overkill. Für Texte brauche ich keinen Vertrag, keine Farbdisplay.
    Ich brauche Wege meine Texte auf das Gerät zu schaufeln (Kindle-E-Mail für eigene Dateien oder Download für Abos und Einkäufe) und eine Akkuzeit, die den Kurzurlaub überlebt.
    Nebengedanke: Eine höhere Pixelzahl steigert nicht die Lesbarkeit an Bildschirmen. Den Kindle kann ich im Dunkeln und in der prallen Sonne angenehm lesen.
    Das wichtigste für Amazon sind die lokalen Partner, die den Content problemlos mit der Hardware verbinden. Amazon braucht Content-Partnerschaften und Infrastrukturpartnerschaften für ihr allgegenwärtiges Internet (ubiquitous internet). Dies ist die Achillesferse für den Markterfolg des Kindles in D und EU.

  • Norman (author) said:

    Die Marktchancen vom Kindle abzuschätzen haben sicherlich die Entwickler gemacht und auch 30 Seiten Auswertung – das könnte ein Blog gar nicht leisten.
    Akkuleistung ist ein recht schwaches Argument dank “aufladen”. Ob technischer Overkill oder nicht, ich hab lieber nur ein Gerät bei mir (aber da sind andere nicht so minimalistisch).
    Die Geschwindigkeit des Kidnles wurde in amerikanscihen Blogs schon bemängelt – also nix mit einfach Texte draufschaufeln.

    Nebengedanke fraglich: Höhere Pixelanzahl pro Fläche hebt die Schärfe, besonders deutlich übrigens bei Schriften mit Serifen.

    Content-Partnerschaften gelten für fast alles im Internet, dass hat nix mit dem kindle direkt zu tun.

    Eigentlich ist die Frage hinter der Überschrift ja: Braucht man solch ein Medium wie das kindle? Gerade in Betracht auf das moderne Nutzungsverhalten von Handys und newspaper.
    Mein P1i hat eine UMTS Verbindung, gibts ja jetzt auch bei Iphone, ein Opera min (top, allerdings ist die U_RL-eingabe nicht gut gelöst) und ein Touchdisplay. Und hier ist der Hacken, das Display ist einfach zu klein für Texte.

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