Abwrackprämie für Internet-Startups

In Schleswig-Holstein fordert ein Immobilienunternehmen eine staatliche Abwrackprämie Häuser, sofern diese älter als 30 Jahre und nicht denkmalgeschützt sind. Begründung: Viele Häuser in Schleswig-Holstein seien vor mehr als 30 Jahren gebaut worden und haben deshalb alle ein energetisches Problem.  Einige dieser Häuser sollen schon aufwändig mit Staatshilfe saniert worden sein. Außerdem wollen viele Hausbesitzer ihr Haus umbauen/ausbauen. Da wäre es doch besser, gleich eine Abwrackprämie zu zahlen, dann kann der Hausbesitzer gleich ein ganz neues Haus nach seinen Vorstellungen bauen.

In Hamburg fordert nun ein mir entfallener Blogbetreiber: Her mit der Abwrackprämie für Internet-Startups. Alle Internet-Startups die älter als 3 Jahre sind sollen von einer Abwrackprämie träumen dürfen. „Viele dieser Internet-Startups haben doch eh alte Rechner und haben energetische Probleme“. Teilweise läuft da noch Windows XP.“ Sowohl Staat als auch VC´s sollen ja in der Vergangenheit schon aufwändige Hilfe für Internet-Startups gegeben haben.

Der Trend bei internet-Startups geht auch immer mehr in Richtung ausbauen/umbauen/selber machen. Auch in Deutschland gibt es Startups, die keine reine US-kopie mehr sind (die und die und ah ja die). Da ist es doch nur gut, wenn der Staat für  die alten Kopien eine Abwrackprämie zahlt und die Gründer schön dynamisch in ihr neus Startup einziehen können.

abwrackprämie-internet-startup

Foto: pixelio.de

Aussage Immobilienunternehmen: via welt.de

Posted on Juni 8, 2009 in Business, Startups

Response (1)

  1. Martin
    Juni 22, 2009 at 16:59 ·

    Nette Idee … eine Abwrackprämie für alte Computer wäre fein, wenn man sich dafür eine CPU mit maximal 45 W und ein Netzteil ab 80% kauft 😛

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