Apple ist der Marketing-Leader

Themenblog

„Werbung wirkt wahrscheinlich dann am besten, wenn sie nicht als Appendix, sondern als elementarer Bestandteil des Produktes wahrgenommen wird. Dann ist Werbung aber Kommunikation, ein Gespräch. So wie bei Apple. Mal wieder. Wunderbar bei Spiegel Online aus dem Time Magazine zitiert:

“Klar, 2007 habe es rein technisch innovativere Produkte gegeben, aber: Das Verdienst des iPhone sei es, dass es “die Leute zum Reden” bringe. Dito die “New York Times”: Vor dem US-Verkaufsstart zog sie das Fazit, das Gerät sei einfach eine Revolution – trotz ein paar kleiner Nachteile. Und wie spaßig das Ding doch zu benutzen sei!”

Um die Aussage vom Themanblog zu verstehen: Bei Apple ist Werbung ein Gespräch. Dieses Gespräch (zwischen Apple Werbeverantwortlichen und den Apple-Evangelists) wird als elementarer Bestandteil von Apples Produkten angesehen. Darum wirkt Apples Werbung am besten.

Oder mit anderen Worten: Die Mac-Evangelists lassen sich am besten veräppeln?

Oder mit noch anderen Worten: Weil Apple Werbung macht, über die man redet, werden mehr Apples gekauft?

An allem ist wohl was dran, Apple´s Marketing greift geschickt die in den Köpfen vorhandenen Muster auf (gut-böse, Underdog-Masse, hässlich-schön) und gibt somit seinen Evangelists neben dem Produkt auch ein Gefühl mehr Wert zu sein (jetzt bin ich mal der Gute, Schöne, Underdog…). Dies bezeichne ich nicht als „Gespräch“, aber „innerer Mehrwert der Apple Käufer“ oder auch „Goodwill“ passen gut.

Warum schreibe ich diesen Artikel: Die Bedienung vom Iphone ist einfach weltklasse.

Posted on November 23, 2007 in Social Media

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