Finde deine Familie: Neue Online Social Networks

Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Websites rund um das Thema Ahnenforschung, Familiennetzwerke und Bekanntschaftskriese ziehen gerade das Interesse im Internet auf sich. Nachdem gänzlich neue Online Social Networks wie Xing, Facebook oder myspace von sich reden machen, kommen nun andere Dienste an den Start. Diese Seiten haben als Zeile die Suche, Abbildung und Aufdeckung von bestehenden familiären Beziehungen und Geschichten. Dabei werden User generated Inhalte ebenso wie Volkszählungen, historische Dokumente oder Passagierlisten als Quellen benutzt.

Neben den Familienstammbaumseiten gibt es auch Babyverzeichnisse, Elternnetzwerke, Mütter- und Frauennetzwerke etc.

Ancestry.de besteht in Deutschland aus rund 13 Millionen Einträgen, die u.a. aus Hamburger Passagierlisten von 1850-1934, die Volkszählung Mecklenburg-Schwerin 1867 und Meyers Orts- und Verkehrslexikon stammen. Die Verkettung zu Fammilienstammbäumen ist nun Aufgabe der User. Die Generation web2.0 wird wohl auch hier ihre Finger nicht still halten können und ihren Ahnen auf die Spur kommen wollen. Weltweit kann Ancestry mit seinen weiteren Domains (Ancestry.com, Ancestry.ca, Ancestry.co.uk, Ancestry.com.au, Ancestry.de) rund 23 Milliarden Namen in 23.000 Datenbanken auf sich vereinen. Eine soziale Netzwerkanalyse in dieser Tiefe wird die Welt noch nicht gesehen haben (Der neue Gartner Hype Cycle sieht die Social Network Analysis – SNA kurz vor dem kommerziellen Durchbruch, wohl genau dann, wenn die Websites zur Familienforschung ihren Höhepunkt haben werden).

Neben den bekannten Seiten wie Ahnenforschung.net, genealogy.net und ancestry.de gibt es weitere Dienste nur für Adelige Familienverbände bis hin zu den bekannten Königshäusern.

Auch Holtzbrinck hat (mal wieder) seine Finger im Spiel. Verwandt.de und Familyone.de (Holtzbrinck Beteiligung) sind Stammbaum-Communities für den deutschen Markt. Hier sind schon erste Streitigkeiten aufgetreten (siehe Handelskraft)

Um der Langeweile vorzubeugen und die User auf der Seite zu fesseln bieten einige Dienste tolle Services an. Ancestry bietet neben historischen Landkarten auch Farbfotos für den Suchenden. Da lässt sich schon ein paar Wochen stöbern. Die suche nach Wappen ist bei einigen Websites ebenso möglich.

Wie bei den poulären web2.0 Seiten können komplette Stammbäume angelegt werden. Was in Xing und Co die Freunde n-ten Grades sind, bilden hier natürlich die Familienmitglieder in n-ter Generation.

Um mit anderen Nutzern in Kontakt zu treten sind verschiedene Kommunikationswege möglich. Foren, Feeds und Mailinglisten gehören zu den Bekannteren. Hier gibt’s eine Übersicht für den deutschsprachigen Raum. (http://www.genealogy.net/) Im Forum von Ahnenforschung können Namen, Wappen, Ort und Herkunft diskutiert werden. http://forum.ahnenforschung.net/ Neben den bekannten Foren gibt es auf Ancestry auch eine rege Community, welche durch den Netzwerkeffekt die Suche erleichtert.

Die meisten Dienste sind kostenlos. Ancestry bietet neben dem Standartaccount auch eine kostenpflichtige Premium -Mitgliedschaft. Diese Erweiterung ermöglicht den Zugriff auf Vermerke und internationale Datenbanken.


Das Angebotsspektrum bei Ancestry umfasst:

  1. Erstellung eines Familienstammbaums
  2. Namensforschung
  3. Hilfe bei der Ahnenforschung
  4. Datenbankzugriff, national und international

Im Gegensatz zum eher spielerisch gestalteten verwandt.de bietet Ancestry ein historisch angehauchtes Äußeres. Die Anmeldung ist bei beiden Diensten web2.0 typisch einfach.

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Zum Abschluss der unterhaltsame Hinweis: Sogar die Verbreitung deutscher Biere in der Welt lässt sich hier nachvollziehen.

Posted on September 9, 2007 in Social Networks, Startups, Web 2.0

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