Open Source Marketing = Social Network Marketing?

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Die WISU 04/07 berichtet über den Trend des Open Source Marketing. Wer jetzt an kostenlose Software denkt liegt nicht ganz falsch. Die Idee ist bei beiden gleich: Finde Leute die umsonst etwas erstellen. Bei dem einen wird Software entwickelt und im Netz zur Verfügung gestellt. In einem älteren Bericht wurde hier sourceforge.net vorgestellt, wo unter anderem Marktforschungstools für verschiedene Social Network Seiten bereitgestellt werden.

Beim Open Source Marketing wird das Potential der (eigenen) Kunden genutzt, um z.B. die Produktentwicklung kostengünstig voran zu treiben. Auch bei der Entwicklung von Logo, Slogan, Diversifizierung oder Ideen für Kurzfilme sind Konsumenten bereit die Firmen zu unterstützen.

Warum machen Konsumenten das?

Ökonomische Theorie: Rationaler Mensch. Der Konsument geht also davon aus, dass sein Beitrag tatsächlich das Produkt zu seinen Vorstellungen verbessert. Kann sein.

Soziologische Theorie: Der Mensch handelt aufgrund des ihn betreffenden Sozialisierungsprozess. Und seiner Rolle in seinem Netzwerk. Der Meinungsführer will mitreden am Produkt, der Gatekeeper sein Wissen einbringen. Kann auch sein.

Zwei Quellen werden in der WISO genannt, u.a. Langner  (www.MarkeX.de).

Die Idee die Kunden in den Dialog mit dem Unternehmen zu bringen ist ja nicht neu: siehe Dialogmarketing, Mundpropaganda (WoM – Word of Mouth), viele Online Maßnahmen von Foren, Chat bis Blogs. Und die gibt’s alle ja schon ein wenig länger als 2006.

Der Name wird trotzdem Programm sein die nächsten Monate.

Hier ein weiterer Beitrag von Brandkraft dazu: 

Posted on Mai 15, 2007 in Online-Marketing 2.0, Social Media Marketing, Social Networks

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