Soziale Netzwerke bald am Ende?

Sozialen Netzwerken geht die Puste aus lese ich grad.

Die Wirtschaftswoche und ihr Artikel sind recht plump in der Argumentation – lange Ladezeiten, gar nicht in das Netzwerk reinkommen das alles finden die User nicht so toll. Herrscht aber bei den großen Netzwerken vor. Warum nur sind die dann so groß und beliebt frag ich mich..

Der Artikel nimmt Bezug auf eine Studie von dem Überwachungsdienst watchmouse, hm, und die finden heraus, dass die kleinen, unbeliebten Seiten viel besser sind.

Da frag ich mich doch: Ist deren Ranking, deren Indikatoren überhaupt richtig? These war: Langsame Seiten = schlecht und unbeliebt, herausgekommen ist das Gegenteil.

Was macht der Wirtschaftsblatt Artikel: „Springen die User bald ab?“, warum sollten sie, wenn es sie noch nie gestört hat? Wie ja auch die Studie belegt.

Ok, das ist jetzt recht einseitig, keiner will lange Ladezeiten, aber es gibt ja immer auch andere interessante Taps die offen sind 🙂

Posted on Januar 10, 2008 in Social Networks, Web 2.0

Responses (2)

  1. Soundmonster
    Januar 11, 2008 at 12:51 ·

    Die Argumentation der Autoren ist plausibel, allerdings sind die Burschen schon zu alt, um zu verstehen, warum MySpace &Co. so beliebt sind. Dem normalen Teenager geht es doch nicht um Ladezeiten oder sonstigen Technik-Krimskrams.. Er will viele Freunde und eine bunte Profilseite haben. Und schnelle und gute Seiten kennt er einfach nicht. Also kann er auch nicht abspringen – wohin denn? 😉 Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist dass Studis zu Facebook wechseln. Dies ist schon teilweise passiert – neue Studi-AGBs und versprechen von Facebook, eine deutsche Version herauszubringen haben schon viele Mitmenschen überzeugt.

  2. Matthias
    Januar 11, 2008 at 19:38 ·

    Soundmonster hat Recht! Oder glaubt hier jemand, die Leute würden entnervt ihre Rechner abstellen und wieder zur guten alten Zeitung greifen?

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