Tageszeitungen, Ausgaben Immobilien-Kleinanzeigen

Also, 2007 habe ich über die Entwicklungen der Online Zeitungen geschrieben, einiges hat sich noch verstärkt – Feeds, Videos, Blogs, Social Bookmarks, neue Kommunikationskanäle. Für „offline“ Tageszeitungen war das Bild nicht so rosig. Sinkende Einnahmen im kleinanzeigen-Bereich, Einnahmen brechen weg, shift zu online.

Jetzt: In der Krise werden gerade auch die Ausgaben für Kleinanzeigen in Tageszeitungen runtergefahren, wie der US Markt deutlich gezeigt hat. Auch die Q4 2008 Zahlen sind ähnlich. Kostenlose Immobilien-Kleinanzeigen sind hingegen weiter auf dem Vormarsch.

Der Truliablog zeigt neue Daten zum Kleinanzeigenmarkt in den USA, das Bild hat sich also nicht geändert. Die Ausgaben sind auf einem sehr niedrigen Stand, die Diskussion, was jetzt passieren kann, ist vorprogrammiert. Aus den Charts kann man beides lesen: Der Aufschwung (in Form von steigenden Ausgaben) wie auch der Total-Absturz sind möglich.

Die offene Frage bleibt: Wo gehen die Ausgaben hin, die im Print („offline“) eingespart werden. Gehen sie im Zuge der Krise einfach in Sparmaßnahmen ein? Sichern sie andere Unternehmensbereiche ab? Oder wird gar mehr auf die kostengünstigeren online-Kleinanzeigen gesetzt und die Wenigerausgaben eingespart? Letzteres ist wahrscheinlich, Scott Karp hat dazu einiges geschrieben.Seine Frage kann ich nur unterstützen: Wie schaffen es Printmedien ihrer Leserschaft einenMehrwert zu bieten, der sein Geld wert ist?

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Genaue Zahlen: naa.org

Posted on April 1, 2009 in Business, Immobilien

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