Wann platzt die Web2.0 Blase?

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Mein klartext zum Thema Second Life (SL) hat mehr Leute angeregt als erwartet, dabei war es gar keine aggressive Schrift – eine reine Auflistung der Nachteile der SL Plattform.

SL ist sicherlich auch ein Teil des Web2.0 – user based context (etwas neuer: user generated content) in Maximalform sozusagen.

Auf der Cebit hatte ich Glück und habe am letzten Tag mein Termin getroffen in Form von Social Network Analyse Spezialisten. Die Charts zu den Veranstaltungen sind nun schon ein paar Tage im Netz und hier (http://www.egs.edu/faculty/speck/files/presentation2007cebit.pdf ) möchte ich euch sie empfehlen.

Worum gehts:

Die genaue Auflistung historischer Blasen (Hypes, Buzzes) und deren rascher Untergang.

Anhand von Charakteristken bzw. Merkmalen solcher Verläufe wird, ohne jedoch Hellsehen zu wollen, der Platzen jener Web2.0 Blase angedeutet.

Ein weiterer toller Punkt auf den Slides sind die Analysen / Analysemöglichkeiten bestehender sozialer Netzwerke (online). Und vor allem eine herrliche, wenn auch sehr vereinfachte, Rechnung zu den Kosten jedes einzelnen Social Network Nutzers für die Käuferfirmen. Da fragt man sich, wie will man 2-3 stellige Beträge pro User bei solchen Plattformen wieder reinholen, wobei die zig 100.000 Nicht-Aktiven noch gar nicht mitbedacht worden sind.

Meine ganz persönliche Meinung auf die nru ich einen Pfifferling setzen würde: All die E-Business Firmen mit nur 1-2 Mashups im Portfolio sollten sich schonmal schnell nach einem Holtzbrinck / Murdock umschauen, damit der nächste Sturm ihr GoolgeMashupPersonifizierungsPicsUserbasedGroupCommunityTool nicht untergehen lässt.

Posted on April 21, 2007 in Online-Marketing 2.0, Social Networks, Web 2.0

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